Zucker Genuss oder Sucht

Zucker – Genuss oder Sucht?

Zucker – Genuss oder Sucht?

Es schmeckt nicht nur lecker in Kaffee, Tee, Kuchen, Keksen oder Schokolade, Brotaufstrichen und Snacks. Durch den süßen Geschmack wissen wir direkt, dass Zucker mit im Spiel ist. Aber auch in Nahrungsmitteln in denen man es gar nicht vermutet steckt jede Menge von ihm drin,  z. B. Ketchup, Soßen, Instantsuppen, Tiefkühlpizzas und Wurstwaren. Er ist fast überall zu finden, er ist Teil unseres täglichen Lebens und wir lieben ihn! So sehr, dass jeder von uns in der EU ca. 40 Kg davon verbraucht.

Der Konsum solch großer Mengen kann dann natürlich zu gesundheitlichen Problemen führen. Übergewicht oder Diabetes sind hier nur zwei Beispiele.

Vitaminräuber

100 g Zucker enthalten 100 g verwertbare Kohlenhydrate, allerdings auch 0 g Ballaststoffe, keine Vitamine oder andere Vitalstoffe.

Kurz gesagt bedeutet das, Zucker wird zu 100 % verdaut und resorbiert. Ein Zuviel wird immer als Glykogen (in der Leber gespeicherte Glucose) oder Fett im Körper eingelagert.

Bieten wir unserem Körper nun über lange Zeit zu viel Zucker an, so holt er sich alle anderen benötigten Stoffe aus seinen eigenen Depots. Die Folgen liegen nun auf der Hand. Es kommt irgendwann einmal zu einem Mangel an Mineralstoffen.

Namensvielfalt

Ein Produkt und viele verschiedene Namen. Das haben wir nicht zuletzt auch der Industrie zu verdanken, denn wer liest schon gerne auf einen Verpackung, dass das doch so geliebte Produkt Zucker enthält. Das macht doch wirklich nicht den besten Eindruck. Also Kreativität Marsch und geben wir dem Kind einfach mal einen anderen Namen.

Hier mal einige Beispiele wohinter sich nichts anderes als raffinierter Industriezucker oder Zuckersirup verbirgt:

  • Saccharose
  • Glucosesirup
  • Fructose
  • Maltose
  • Laktose
  • Glucosesirup
  • Invertzucker
  • Isoglucose
  • Stärkesirup
  • High-Fructose-Corn-Sirup

Brauner Zucker

Solltest du nun der Meinung sein, dass brauner Zucker, Rückenzucker oder Rohrzucker besser ist, so muss ich dich leider enttäuschen.

Der so oft als gesundheitlich besser und vitalstoffreicher angepriesene braune Zucker ist meist leider nur gefärbter weißer Zucker.

Honig

Bei Honig handelt es ich unwidersprechlich um ein Naturprodukt, welches in kleinen Mengen durchaus empfehlenswert ist. Doch auch Honig besteht zu 80 % aus Zucker.

Dicksäfte

Auch Birnen- oder Apfeldicksäfte sind leider keine gesunden Alternativen. Sie enthalten zwar sehr geringe Mengen an Vital- u. Mineralstoffen, doch wie raffinierter Zucker auch, leider keine Ballaststoffe. Zudem verfügen diese Dicksäfte über einen besonders hohen Anteil an Fructose, was gesundheitlich noch bedenklicher sein kann, als Glucose.

Unterschied Glucose und Fructose

Hier möchte ich mich wirklich nur ganz kurz fassen, denn ich könnte sonst einen ganzen Beitrag darüber schreiben.

Nur soviel. Glucose ist der wichtigste Energielieferant in unserem Körper. Wir brauchen ihn zur Energiegewinnung und somit als Kraftfutter für unsere Zellen. Natürlich kommt er in Früchten, Gemüsen, Vollkornprodukten und Honig vor.

Fructose ist Fruchtzucker und ebenfalls in Früchten enthalten und mit diesen verspeist auch sehr zu empfehlen.

Die Fructose, die hier jedoch gemeint ist, ist industriell hergestellt und ist in vielen Fertigprodukten zu finden, weil sie eine höhere Süßkraft hat und kostengünstiger hergestellt werden kann. Diese Art von Fructose belastet den Körper mehr, da er mit dem Abbau der großen Fructosemengen schnell überfordert sein kann und Krankheiten auslösen kann.

Langfristige Folgen

Treiben wir das Spiel nun über Jahre, denn unser Körper ist schon ziemlich hart im nehmen, dann kann es zu Erkrankungen wie Karies, Osteoporose, Diabetes oder Arthrose kommen.

Zucker – Genuss oder Sucht?

So lecker wir den süßen Geschmack von Zucker auf fiinden, so birgt er leider auch noch ein anderes großes Risiko. Zucker hat das Potential süchtig zu machen, wenn wir ihn regelmäßig und in größeren Mengen konsumiere. Genau wie bei Alkohol, Drogen oder Zigaretten ist es deshalb auch so schwer mit dem Zuckerkonsum von heute auf morgen aufzuhören.

Was kann jeder einzelne tun?

Schaue zukünftig einmal genauer auf das Etikett und die Zutatenliste deines Nahrungsmittels. Es wird dir helfen versteckte Zucker schneller zu entdecken und Zuckerfallen zu erkennen und zu umgehen. So bleibt Zucker auch weiterhin etwas zum Genuss und muss nicht zur Sucht führen.

Hinweis

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es mir persönlich nicht darum geht Zucker grundsätzlich zu verteufeln. Auch ich nasche gerne einmal ein Eis oder essen ein Stück Kuchen und Schokolade. Das wird auch zukünftig so bleiben. Dafür lasse ich mir immer etwas Spiel um die Leckereien dann auch in vollen Zügen genießen zu können. Ich gönne mir diese Zuckersünden gelegentlich, doch nicht mehr alle Tage.

Mehr Infos

Möchtest du mehr wissen, dann schau auch meine anderen Beiträge zum Thema Zucker an. Du findest hier eine Checkliste, anhand der du sehen kannst, ob du auch schon in der Zuckerfalle steckst. Außerdem findest zu Tipps zum Ausstieg aus der Zuckersucht und auch gesunde Alternativen zum Zucker. Schau einfach mal durch. Es kann auch für dich interessant sein, so dass Genuss nicht zur Sucht wird.

Auf meiner Pinterest Seite findest zu eine große Auswahl an frisch zubereiteten Gerichten und eine Pinnwand voll mit zuckerfreien Rezepten.

Obsttörtchen
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Heike

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den beste Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”

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