Mittelrhein Rheinsteig

Urlaub in Bewegung – Schritt für Schritt ins Glück

Urlaub in Bewegung konnte ich mir persönlich nicht vorstellen. Nichts tun war meine Vorstellung von Urlaub. Doch ich habe eine andere Erfahrung gemacht.

Urlaub in Bewegung, das konnte ich mir nie vorstellen!
Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Man freut sich das ganze Jahr auf den Urlaub. Sonne, Strand und Meer warten schon auf dich. Endlich einmal ausspannen und auftanken. Doch am Ende des Urlaubs fühl man sich immer noch nicht erholt, obwohl doch den ganzen Tag nur gefaulenzt wurde.

Mir ging es jedoch immer so; Strand, See oder Pool. Lesen, den ganzen Tag in der Sonne liegen und von morgens bis abends nichts tun.

Damit sollte jetzt mal Schluss sein, denn mein Freund und ich hatten einen gemeinsamen Wanderurlaub geplant. Und die Übernachtungen sollten nicht in Hotels oder Pensionen sein. Nein, möglichst viel Natur wollten wir beide haben. Also Urlaub mit Zelt und nur auf unseren zwei Beinen.

Das sollte für mich in gut 50 Jahren das erste Mal sein, dass ich so etwas machte: Ein Urlaub in Bewegung,

Organisation ist alles

Mein Freund, typisch Mann, sicher und von sich total überzeugt, übernahm für uns beide die komplette Planung. So organisierte er für uns die Übernachtung in seinem großzügigen 1,5-Personen-Zelt. Das war vohanden und schon mehrfach erprobt, natürlich allein.

Sein Motto: Ach, das geht schon!

So machten wir uns auf nach Rüdesheim, um dort 5 Tage auf dem Rheinsteig zu wandern. Wir wollten mal ausprobieren, ob Aktivurlaub in dieser Form etwas für uns beide sein kann.

Hauptsache gut versorgt

Kurz nach der Ankunft stellte sich auch schon die erste Hürde in den Weg. Wir mussten die Weinberge hinauf, um in den Wald zu gelangen. Mit 13 kg Gepäck auf dem Rücken nicht die leichteste Herausforderung und schon gar nicht, wenn man dies zum erstem Mal macht.

Doch was soll ich sagen, kaum steckte ich mitten im Weinberg, da lachten mich auch schon die Trauben an. Selbstverständlich musste ich dann auch erst einmal prüfen, wie diese Sorte denn so schmeckt. Mit einer handvoll Trauben ließ sich der Anstieg doch gleich wesentlich entspannter angehen und ich kann wirklich sagen, dass ich beides wirklich genossen habe.

Schritt für Schritt zu mir selbst

Unsere täglichen Etappen führten uns durch Wälder, Weinberge und Felder. Und was ich in dieser Zeit empfunden habe, lässt sich kaum in Worte fassen.

Ich glaube es war erste Mal überhaupt, dass ich während dieser Tage an nichts anderes gedacht habe, als das, was ich in dem Moment erlebt habe.

Die Umgebung hatte auf mich eine dermaßen beruhigende und reinigende Wirkung, dass mein Kopf vollkommen leer war. Gedanken, die mich Alltags umtreiben, blieben einfach fern.

Ich war vollkommen ruhig und entspannt und sprechen wollte ich auch nicht. Wer mich kennt weiß, dass dies schon eine Besonderheit ist, wenn ich mal nichts zu sagen habe.

Es machte mir nichts aus den ganzen Tag auf den Beinen zu sein. Unsere kleinen Pausen mit Brot, Obst, Wasser und Kaffee konnte ich einfach nur genießen.

Wann hatte ich das letzte mal so viel Ruhe erfahren. Konnte Vögel hören, Wasser rauschen und den Wind auf meiner Haut spüren. Von Stress keine Spur.

Urlaub in Bewegung und die Folgen

Heute kann ich für sagen, dass diese fünftägige Wanderung mein Einstieg in ein aktiveres Leben wurde. Spaziergänge, Laufen und auch Walking gehören seit dem zu meinem Freizeitprogramm. Ohne Bewegung vergeht bei mir heute eigentlich kaum ein Tag. Und selbstverständlich verbringen wir seitdem auch unsere Urlaube aktiv und in Bewegung.

Nur Ausrüstung und Material haben wir jetzt etwas verbessert, damit wir auch für schlechteres Wetter besser ausgerüstet sind und etwas mehr Liegefläche im Zelt haben. Wir haben uns ein tolles Zelt angeschafft, das jedem Wetter stand hält. Ultraleicht ist und über zwei Eingänge verfügt. So muss keiner mehr über den anderen klettern.

Auch unsere Rucksäcke haben wir in ausgetauscht. Hatten wir bei unserer ersten Tour zwei 30 l Tagesrucksäcke (das wissen wir heute), so tragen wir heute beide sehr gute Trekking-Rucksäcke. Trotz der höheren Literzahl ist der Tragekomfort eindeutig viel besser, da die Last nicht nur auf er Schulter liegt, sondern mehr auf der Hüfte.

Auszeit vor der Haustür

Brauche ich heute dringend mal eine Auszeit, so suche ich Erholung in der Natur. Schnell verbessert sich dann meine Laune und ich höre auf über störende Dinge nachzudenken.

Anschließend habe ich einfach wieder mehr Energie und kann wieder gelassener an bevorstehende Aufgaben herangehen.

Das schöne an der ganzen Sache ist auch, dass du solche Mikroabenteuer direkt vor der Haustür hast. Es braucht für eine Tagestour keine große Planung, Ausrüstung und Vorbereitung.

Gut ausgeschilderte Wanderwege findet man in jeder Umgebung.

Auch nutzen wir so manches Wochenende für einen Kurztripp in die Natur. Schließlich haben wir immer alles dabei und ein Camping- oder Trekkingplatz findet sich eigenlich immer.

Fazit

Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal sagen würde, dass mir wandern Spaß macht. Doch nicht nur das, es hat mir einfach noch so viel mehr gebracht, draußen in der Natur zu sein.

Ich habe gelernt, dass es sich mit Bewegung besser abschalten, entspannen und erholen lässt, als wenn ich den ganzen Tag am Meer oder See sitze.

Man kommt einfach mit einer immensen Energie wieder zurück und zehrt noch lange von den Eindrücken und Ereignissen.

Ich kann nur jedem empfehlen mal einen aktiven Urlaub zu planen.

Urlaub in Bewegung
Aktivurlaub

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Heike Freudenberger willkommen
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Heike

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den beste Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”

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