Tag 24 - Meditation

Ich gebe gerne zu: Noch bis vor einigen Monaten tat ich mich auch schwer damit, mich mit dem Thema Meditation anzufreunden, auch wenn ich um die zahlreichen Vorteile wusste.

Stress, Überforderung, Zeitmangel, ständig unter Strom. Viele kennen die Auswirkungen unserer schnellen, modernen Welt. Selbst wenn man dann endlich zu Hause ist finden sich neue Quellen mit denen wir uns beschäftigen „müssen“, anstatt mal an Entschleunigung zu denken. Eine Möglichkeit wäre da meditieren.

Meditation hat viele sehr angenehme Wirkungen. In der Meditation soll sich unser überreizter Geist entspannen und zur Ruhe kommen.

Meditation

  • verbessert das Immunsystem
  • verringert das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken
  • verringert Stress
  • verbessert das Erinnerungsvermögen
  • beugt Kopfschmerzen und Migräne vor
  • kann gegen Depressionen verbessern
  • wirkt dem Alterungsprozess entgegen
  • verlangsamt den Abbau von Gehirnzellen
  • kann Schmerzempfinden positiv beeinflussen

Wie starte ich mit dem meditieren?

Auf’s Meditationskissen setzen, Beine kreuzen, entspannen, fertig! Nicht ganz. Bei Meditation ist es eigentlich so wie bei anderen Dingen auch, das Training macht’s. Du wirst erst Freude daran finden, wenn du es regelmäßig praktizierst.

  1. Suche dir einen ruhigen, gemütlichen und aufgeräumten Platz, damit so wenig bis keine Ablenkung besteht. Mache dir eine Kerze an und verbanne dein Handy oder schalte es auf stumm.
  2. Finde eine optimale Sitzhaltung auf einem Meditationskissen, einer Yogamatte oder einem dicken Handtuch.
  3. Sitze im Schneidersitz oder Fersensitz. Du kannst auf auf einem Stuhl meditieren, doch du solltest du immer aufrecht sitzen. Deine Wirbelsäule sollte gerade sein und der Brustkorb offen, damit du besser atmen kannst. Schulter, Arme und Hände sollten locker sein.
  4. Stelle dir einen Timer, damit du während der Meditation nicht auf die Uhr schauen musst.Schließe nun die Augen und atme durch die Nase ganz tief nach unten in den Bauch. Lass die Luft ein- und ausströmen und konzentriere dich am Anfang wirklich nur darauf. Versuche dich nach und nach immer weiter zu entspannen. Das ist anfangs wirklich schwierig. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
  5. Zurück ins hier und jetzt. Halte kurz inne und atme noch ein letztes mal ganz bewusst ein und aus. Dabei kannst du die Augen schon wieder geöffnet haben.

Wie kommt man zur Ruhe?

Übung macht hier den Meister. Anfangs werde dir meist viele Gedanken durch den Kopf springen (Monkey Thoughts). Das ist ganz normal. Versuche sie einfach nicht weiter zu verfolgen. Sage dir, ok, der Gedanke ist jetzt da, doch ich denke nicht weiter drüber nach, ich lasse ihn ziehen.

Leise, ruhige, meditative Musik kann dir dabei helfen.

Wie lange soll die Meditation dauern?

Ob du nun eine Stunde oder nur 10 Minuten meditierst – entscheidend ist, was Du in diesem Zeitraum gemacht oder besser gerade nicht gemacht hast. Fünf Minuten Meditation sind besser als 20 Minuten “Kampf”. Also wähle eine Dauer, die sich für dich gut anfühlt.

Tipps zum Durchhalten

  • meditiere täglich
  • meditiere immer zur gleichen Zeit (am besten morgens direkt nach dem Aufstehen)
  • erwarte keine schnellen Ergebnisse
  • sei geduldig mit dir

Auch wenn deine ersten Versuche vielleicht noch ein wenig holprig verlaufen, versuche wirklich regelmäßig zu meditieren. Du wirst sehen, dass es schnell zu einer schönen und sehr angenehmen Gewohnheit werden kann.

Aufgabe:

Aufgabe 24

Einfache Meditationen für den Alltag findest du hier bei Healthy Rockstar.

Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on whatsapp
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar