Gutes Essen - Schlechtes Essen

Gutes Essen – Schlechtes Essen

Gutes Essen - Schlechtes Essen. Woran kann man es erkennen? Gibt es Lebensmittel die man bevorzugen sollte und Nahrungsmittel, die man besser meidet?

Gutes Essen – Schlechtes Essen. Woran kann man überhaupt erkennen? Und gibt es spezielle Nahrungsmittel, die man meiden und bevorzugen sollte?

Sicherlich kennst du das auch. Du bist unterwegs, hast dir nichts zu Essen mitgenommen und bekommst Hunger. Jetzt vielleicht mal schnell in die Bäckerei und da liegen auch schon belegte Brötchen in der Auslage. Du entscheidest dich für ein dunkles Brötchen mit Körnern, belegt mit Putenbrust oder Käse, Salat und Ei.

Ist es jetzt ein gutes oder schlechtes Essen?

Da muss ich dir sagen: “Es kommt darauf an.”
Klingt jetzt erst einmal nicht sehr befriedigend, doch ich möchte kurz darauf eingehen.

Gibt es gutes Essen und schlechtes Essen?

Zunächst einmal ist kein Lebensmittel grundsätzlich schlecht oder gut und es gibt nicht immer DEN Plan für alle. So hat man jedenfalls die große Möglichkeit eigentlich alles zu essen, ohne dabei direkt etwas richtig oder falsch zu machen.
Denn wie meist im Leben: Die Dosis macht das Gift!

Macht Kuchen dick?

Wenn du ihn hin und wieder genießt, dann wahrscheinlich nicht. Wenn du jedoch jeden Tag einige Stücke Kuchen verdrückst, dann wohl – ja.

Kuchen und Weintrauben
Macht Kuchen dick?

Weintrauben sind doch sehr gesund, oder?

Ja, das stimmt. Weintrauben enthalten jede Menge Vitamine, Nährstoffe und sonstige nützliche Vitalstoffe. Und alles was von Mutter Natur kommt, ist einfach auch gesund.

Doch auch hier lässt sich das nicht einfach mit JA beantworten.

Grundsätzlich sind Weintrauben sehr gesund, ein schneller Energielieferant und wenn du vom Sport kommst oder körperlich hart arbeitest, dann werden sie dir nichts anhaben können.
Weintrauben liefern allerdings auch jede Menge einfachen Zucker. Isst du jetzt mal vor dem Fernseher oder während der Arbeit am Computer ganz nebenbei ein Kilo Weintrauben, dann hast du ganz schnell extrem viel Zucker zu dir genommen. Viel mehr, als dein Körper eigentlich braucht.
Und was passiert mit einem zuviel an Zucker, ja der wird nicht einfach ausgeschieden, sondern dein Körper lagert es als Fett ein. Für schlechte Zeiten sozusagen.

Ganz nebenbei wird durch den vielen Zucker der Blutzuckerspiegel in die Höhe getrieben und das wiederum steigert wieder den Appetit. Also du möchtest danach wieder etwas essen.

Situation und Ziel geben die Richtung an

Die Frage nach gutem oder schlechtem Essen ist also gar nicht so einfach zu beantworten.
Ernährung ist ja zunächst einmal die Maßnahme die man trifft, damit der Motor “Körper” optimal mit Kraftstoff (Vitalstoffen) versorgt wird.

Hast du eine intensive Trainigseinheit im Fitnessstudio hinter dir, dann ist es ratsam dem Körper schnellstmöglich mit guten Kohlenhydraten zu versorgen, damit er nicht an seine Reserven gehen muss.
Möchtest du abnehmen, dann ist eine eiweißreiche Ernährungsweise mit gesunden Fetten und wenigen aber langsamen Kohlenhydraten die beste Wahl.
Generell ist es ratsam auf Lebensmittel zurückzugreifen, die dem Körper, je nach Situation und persönlichem Ziel, die beste Energie liefern.

Die 80 : 20 Regel

Ich empfehle meinen Klientinnen gerne eine 80 : 20 Ernährungweise. Hierbei kann man auch mal etwas essen, was eigentlich nicht in die gesunde Ernährung hineinpasst, wie z. B. Burger, Döner mit Pommes oder eine XXL Portion Eis.

Denn wer die ganze Woche über auf eine ausgewogene und seinem Energieniveau angepasste Ernährung achtet, dem kann auch ein gelegentlicher Ausflug ins Eiscafe oder in den Burgerlagen nichts anhaben.

Wir wissen zwar, dass in Eis oder Burger eigentlich nichts brauchsbares für den Körper enthalten ist, doch deshalb muss man auf Eis, Pommes oder Döner nicht grundsätzlich verzichten und sie sind auch nicht direkt schlecht. Stelle dir diese Produkte wie ein Genussmittel vor, wie einen guten Wein oder Champagner. Den trinkst du wahrscheinlich auch nicht täglich in großen Mengen. Wenn du diese Sachen dann wirklich als Genussmittel sehen kannst, dann haben sie sogar den Nutzen, dass sie dir wieder gut tun, weil du sie, in dem Moment wo du sie isst, richtig genießen kannst. Du fühlst dich wohl, bist zufrieden und auch dein Geist hat dann Ruhe.

Verbiete dir also nicht von vorne herein ein spezielles Nahrungsmittel, nur gehe sorgsam mit dem Verzehr um. Denn was wir uns verbieten wird als Wunsch und Vorstellung immer größer, bis wir dann nicht mehr dagegen angehen können oder wollen.

Also gönne dir diese Besuche, doch belasse es bei MAL.

Die Dosis macht das Gift

Ob ein Nahrungsmittel also nun gut oder schlecht ist, hängt mehr davon ab wie oft und wie viel mal davon zu sich nimmt, welches persönliche Ziel man mit seiner Ernährungsweise verfolgt (z. B. abnehmen oder Muskelaufbau…) und in welchem Mengenverhältnis man ein Nahrungsmittel zu sich nimmt.

Ein Salatblatt und eine Scheibe Tomate auf einem Burger machen daraus noch kein gesundes Lebensmittel!

Supermarkt Fertigprodukte
Supermarkt Angebot mit Fertigprodukten

Als persönliche Empfehlung kann ich dir noch etwas mit auf den Weg geben, denn folgende Lebensmittel sollte man besser meiden, weil schon kleine Mengen davon eher schädlich als nützlich sind.

Fertiggerichte

Fertiggerichte sind meist industriell sehr stark verarbeitete Nahrungsmittel mit wenig brauchbaren Nährstoffen (z. B. TK-Pizza, Fisch- und Fleischwaren mit Panaden, Mikrowellengerichte…).

Nahrungsmittel, die stark verarbeitet werden enthalten viele künstliche Zusatzstoffe, wie Aromen, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, billige Fette, Zucker etc. Viele dieser Stoffe stehen in Verdacht dem Körper zu schaden und anstatt Energie nach dem Essen zu gewinnen ziehen uns diese Nahrungsmittel runter und verursachen das klassische Mittagstief.

Also besser mal Finger weg von Fertiggerichten.

Als Alternative zu Fertiggerichten stehen einem jede Menge naturbelassene Lebensmittel zur Verfügung. Dazu gehören Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Fisch oder mageres Fleisch.

Softdrinks

Softdrinks
Softdrinks

Braucht eigentlich kein Mensch. Bunt, süß und verführerisch kommen sie daher und sind alles andere als gesund für uns. Sie enthalten viel Zucker und unterschiedliche Farb- und Konservierungsstoffe. Softdrinks erhöhen damit das Risiko für verschiedene Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und bei dauerhaftem und regelmäßigem Konsum lassen sie uns im wahrsten Sinne des Wortes „alt“ aussehen.

Auch die „light“ oder Diät-Varianten sind leider nicht besser, denn die künstlichen Zuckeraustauschstoffe wie Aspartam und andere Süßstoffe können im Körper schädliche Auswirkungen haben. Sie verändern die Darmflora und führen ebenfalls zu Übergewicht.

Es gibt so wunderbare Möglichkeiten gesunde Varianten zu Softdrinks zu wählen, man muss sich nur mal trauen und ein wenig ausprobieren. Vielleicht ist es anfangs etwas ungewohnt, weil selbstgemachte Tees, aromatisiertes Wasser oder Limonaden nicht so süß sind wie die fertigen Softdrinks. Doch ich verspreche dir, dass ist reine Gewohnheit.

Außerdem kannst du die selbstgemachten Getränke mit gesunden Zucker wie Stevia, Xylith oder Erythrit nach Bedarf selbst süßen.

Weißmehlprodukte

Weißmehlprodukte
Weißmehlprodukte

Weißmehl und -produkte sind völlig frei von sämtlichen Vitalstoffen. Es geht nicht darum jetzt für immer auf ein Brötchen zu verzichten oder keine Kekse oder Nudeln mehr zu essen, doch es sollte einem schon bewusst sein, dass Gerichte aus Weißmehl jede Menge leere Kalorien enthalten.
Schließlich ist Weißmehl nichts anderes als ein einfaches Kohlenhydrat, das der Körper direkt in Zucker umwandelt und einspeichert, was dann wiederum zu Übergewicht führen kann.

Die Energie aus Weißmehl hält nicht lange an, erhöht den Blutzuckerspiegel und lässt die Bauchspeicheldrüse unnötig viel Insulin produzieren, um den Zucker in die Zellen schleusen zu können und so den Blutzuckerspiegel wieder zu senken.
Eine dauerhaft hohe Insulinproduktion kann zur sogenannten Insulinresistenz führen und die Folge davon ist Diabetes.

Dadurch, dass im Weißmehl keine Vitalstoffe mehr enthalten sind, hat man schon nach kurzer Zeit wieder Hunger und es kann zu Heißhungerattacken kommen.
Dieser Teufelskreis ist nachweißlich mitverantwortlich für Übergewicht, Hormonstörungen und ein schlechtes Hautbild.

Wenn du allerdings ein echter Brottyp bist, und wir hier in Deutschland lieben einfach Brot, dann versuche auf Vollkorn umzusteigen.

Transfette

Sind in ihrer chemischen Struktur veränderte Fette. Dadurch verändert sich nicht nur die Struktur, sondern gleichzeitig auch die Qualität des Fettes grundlegend, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Der Körper erkennt Transfette nicht, da sie den gesunden Fettsäuren ähneln und baut sie fälschlicherweise an Stellen im Körper ein, wo eigentich gesunde Fettsäuren gebraucht würden.

Die Aufgaben, die gesunde Fettsäuren an der Stelle übernehmen sollten, können Transfettsäuren jedoch nicht übernehmen.

Transfette entstehen z. B. bei starker Erhitzung oder bei der Härtung von Fetten, wenn also aus flüssigen, pflanzlichen Ölen, feste Streichfette hergestellt werden ( z. B. Margarine).

Leider findet man sie auch in so begehrten und leckeren Produkten wie Schoko-Nuss-Aufstrich, Fertigprodukte, industriell gefertigte Backwaren, sowie in allen fritierten Nahrungsmitteln, also Chips, Pommes, Kroketten etc.

Man erkennt Transfette an Bezeichnungen wie:

  • teilweise gehärtete Fette
  • gehärtete Fette
  • pflanzliche Fette
Transfette in Chips
Chips

Transfette sind ein Risiko für Erkrankungen wie Artherinenverkalkung, Herzinfarkt, Diabetes mellitus oder Krebs, weil Transfette die Zellstruktur verändern können.

Mein Tipp

Ich möchte dir noch mit auf den Weg geben, dass es nicht nötig ist auf all die angesprochenen Nahrungsmittel dauerhaft zu verzichten. Die Nahrungsmittel werden dir nicht beim ab und zu Verzehr schaden. Gehe nur überlegter mit ihnen um und betrachte sie als das, was sie wirklich sind, eher Genussmittel, als tägliche Nahrungsmittel.

Wenn du dir hin und wieder mal etwas gönnst, dann schadet es dir bestimmt nicht.

Nur regelmäßig morgens schon ein Brötchen mit Schokocreme oder täglich Schnitzel oder Currywurst mit Pommes in der Kantine, das solltest du wirklich vermeiden, denn langfristig, kann das zu Problemen führen.

Du willst mehr wissen?

Wenn du mehr wissen möchtest oder eine individuelle Begleitung oder Beratung für deine Ernährung möchtest, dann kannst du dich natürlich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Ich helfe dir gerne persönlich, deine Ernährungsgewohnheiten zu verändern und Stolperfallen im Alltag zu erkennen.

Vielleicht möchtest du es alleine probieren? Dann währe meine Ernährungsumstellung-Online etwas für dich. Die kannst du auch mal eine Woche kostenlos ausprobieren.

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Heike Freudenberger willkommen
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Heike

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den beste Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”

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