Die 5 gesündesten Süßungsmittel – Alternative Zucker

Zucker versüßt

Zucker versüßt das Leben. Besonders wenn man einen „süßen Zahn“ hat.

Und jetzt träumt doch jeder von einem gesunden Zucker. Natürlich soll er sein und bitte nicht synthetisch hergestellt, so wie es die Vielzahl der Süßstoffe sind.

Jetzt kannst du dich natürlich ganz auf süße Früchte umstellen und auch nur Trockenfrüchte zum süßen benutzen. Das klappt hervorragend beim Kochen oder Backen, keine Frage.

Was aber, wenn du Tee oder Kaffee auch gerne etwas süß trinkst. Dann sind Trockenfrüchte nicht gerade sehr geeignet dafür. Da kannst du mir sicherlich zustimmen.

Was wenn ich dir nun sage, dass es tatsächlich Alternativen zum klassischen Haushaltszucker gibt und die süßen Alternativen auch noch natürlich sind und zusätzlich keine gesundheitlichen

Nachteile sondern sogar eher Vorteile bringen? Du denkst ich scherze? Keinesfalls!

 

Natürliche pflanzliche Zuckeralternativen

Obwohl auch diese natürlichen Süßungsmittel industriell verarbeitet sind, haben sie trotzdem keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und unseren Organismus.

Im Gegenteil. Sie haben sogar äußerst positiven Einfluss beispielsweise bei Diabetes und bei Schwankungen von Blutzucker- und Insulinspiegel.

Wir stellen dir die unser Meinung nach 5 gesündesten Süßungsmittel einmal vor. Wie und in welcher Menge und du sie einsetzt hängt ganz von dir ab. Meine Empfehlungen beziehen selbstverständlich darauf, welche Erfahrungen ich mit den Produkten gemacht habe.

 

1. Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Saft frischer Kokosblüten hergestellt. Er wird Sirup eingekocht bis er kristallisiert. Danach wird er getrocknet und anschließend gemahlen. Er ist weder raffiniert, noch gebleicht oder sonst anders bearbeitet.

Vom Namen her könnte man annehmen, dass er nach Kokos schmeckt. Dies ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Er schmeckt eher karamellig und ist dabei etwas weniger süß als raffinierter Haushaltszucker, doch du kannst ihn 1:1 nutzen wie z. B. braunen Zucker. Er gibt Kaffee oder Tee eine besondere Note. Ich finde, dass er besonders zu Tee hervorragend passt.

Kokosblütenzucker verfügt über einen sehr niedrigen Glykämischen Index. (Dieser gibt an wie hoch und schnell der Blutzuckerspiegel ansteigt. Je niedriger, desto besser.). Nahrungsmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index (GI) lassen den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam und gleichmäßig ansteigen und haben dadurch positiven Einfluss auf deinen Organismus und deine Vitalität, da der Körper u. a. weniger Insulin produzieren muss.

 

2. Stevia

Stevia

 

Stevia wird aus der Steviapflanze gewonnen und ist somit rein pflanzlich.

Stevia zählt zu den Süßstoffen. Seine hohe Konzentration der Süßkraft macht, dass man nur sehr geringe Mengen zum Süßen verwenden muss. Er ist bis zu 300mal süßer als Zucker, hat aber keine Kalorien.

Der Glykämische Index ist Null und beeinflusst somit nicht den Insulinspiegel.

Stevia wird auch in kleinen Tabs angeboten, die sich in warmen Getränken auflösen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Stevia in seiner reinen Form, sondern um den aus der Pflanze isolierten Süßstoff. Reines Stevia wird als gemahlenes Pulver oder getrockneten Blättern angeboten.

Nachteil bei Stevia ist, dass es wirklich schwierig zu dosieren. Es eignet sich daher am besten zum süßen von Getränken.

Außerdem hat Stevia einen leicht bitteren Geschmack, weshalb ich ihn persönlich nicht so gerne mag.

 

Xylit Birkenzucker

3. Xylit (Birkenzucker)

Bei Xylit handelt es sich um einen Zuckeraustauschstoff, genauer gesagt um einen Zuckeralkohol.

Gewonnen wird er aus Birkenholz oder auch auch aus Maiskolben und ist somit ein natürlicher Zuckerersatz.

Xylit gibt es auch als körpereigene Substanz, so dass es für den Organismus ein bekannter und nicht körperfremder Stoff ist. Dies hat große Vorteile. Stoffe die der Körper kennt, nimmt er besser auf und sie besser verarbeiten.

Da der Glykämisch Index mit 7 sehr niedrig ist, wird der Blutzuckerspiegel kaum bis gar nicht belastet.

Besonders positive Wirkung hat Xylit in der Zahnpflege, weshalb des auch Kaugummis und Zahnpasta zugesetzt wird.

Xylit seht aus wie Zucker und du kannst es auch verwenden wie Zucker. Es eignet sich hervorragend für Süßspeisen, zum Backen und Kochen. Selbst Marmeladen lassen sich damit zubereiten.

Für Haustiere jedoch ist Xylit nicht zu verdauen und kann tödliche Folgen haben, wenn sie davon etwas stibitzen. Achtung ist hier also geboten.

 

4. Erythrit

Erythrit Maiszucker

Bei Erythrit handelt es sich ebenfalls um einen Zuckeralkohol, wobei Erythrit aus der Stärke von Mais oder Weizen gewonnen wird. Auch Erythrit sieht aus wie Haushaltszucker, wobei die Süßkraft nur bei ca. 75 % von Xylit oder Haushaltszucker liegt.

Der Glykämisch Index von Erythrit ist Null, so dass es zu keinen Schwankungen im Blutzuckerspiegel kommt, was es auch bei Diabetikern sehr beliebt macht. Zudem ist Erythrit kalorienfrei.

Auch zum Kochen und Backen kannst du Erythrit super benutzen. Nur für Marmeladen ist es nicht geeignet.

 

Ahornsirup

5. Ahornsirup

Im Gegensatz zu allen anderen Zuckeralternativen beeinflusst Ahornsirup den Blutzuckerspiegel. Jedoch nicht so stark wie Haushaltszucker. Ahornsirup schmeckt etwas malzig und eignet sich deshalb auch nicht für alle Speisen. Hervorragend passt er zu Süßspeisen oder in Dressings.

Er ist ein reines und fast naturbelassenes Produkt und wird direkt aus dem Ahornbaum gezapft.

Im Vergleich zu den anderen Zuckeralternativen punktet Ahornsirup besonders mit seinen Vitalstoffen. Seine Wirkungen sind antioxidativ und entzündungshemmend.

 

Fazit

Ausprobieren

Wie du siehst gibt es durchaus die Möglichkeit Speisen und Getränke mit anderen Süßungsmitteln als Zucker oder synthetisch herstellten Süßstoffen zu süßen.

Selbstverständlich wäre es das Allerbeste überhaupt auf Zucker zu verzichten. Doch ich bin ganz ehrlich, ganz habe ich es bis heute nicht geschafft. Darum habe ich für mich einen Weg gefunden auf so viel Zucker wie möglich zu verzichten und neue Produkte auszuprobiert, die meinen Körper nicht negativ beeinflussen.

Zucker ist nun einmal ein Dickmacher und da es mit zunehmenden Alter immer schwieriger wird u. a. die Pfunde wieder loszuwerden, ist es besser direkt zu verhindern, dass sie sich im Körper ansiedeln.

Auch ist Zucker ein Auslöser für viele Krankheiten angefangen von den Zähnen, über Diabetes, der Darmgesundheit bis hin zu Krebs.

Mit Beginn der Wechseljahre finden nun einmal Veränderungen im Körper statt. Das können du und ich nicht ändern. Stoffwechselprozesse laufen nicht mehr so schnell wie früher. Deshalb ist es umso wichtiger deinem Körper die optimale Versorgung zukommen zu lassen, eine die dir persönlich möglich ist. Setze dir realistische Ziele, die du auch umsetzen und einhalten kannst.

Wenn es dir hilft: auch wir sind immer noch dabei unsere Ernährung zu optimieren.

Wenn du deinen Zuckerkonsum reduzieren willst, dann schau dir doch mal meine 15 Tipps zum Einstieg in den Ausstieg an.

 

Feedback

Wir wünschen dir nun viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren mit den unterschiedlichen Süßungsmitteln.

Uns würde interessieren, welche Erfahrungen du mit den Produkten gemacht hast und für welche Zubereitung du welchen Zuckerersatz benutzt.

Schreibe uns. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

 

 

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Heike Freudenberger

Heike Freudenberger

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den besten Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”