Unterschiede

Clementine oder Mandarine? Hast du dich auch schon öfter mal gefragt wo da die Unterschiede sind und sind es nicht nur zwei synonym gebrauchte Begriffe, für ein und dieselbe Frucht?

Beide Früchte gehören zu den Zitrusfrüchen und sehen sich zum Verwechseln ähnlich und doch unterscheiden sie sich. Man muss nur erst einmal wissen worauf man achten muss, um die Unterscheide zu erkennen.

Mandarine

Sie ist die ältere der beiden Arten. Man kannte sie bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. doch war sie in der Zeit nur den höchsten Würdenträgern vorbehalten. Zum ersten Mal erwähnt wurde sie im 12. Jahrhundert v. Chr. Die Europäer gaben ihr später den Namen „Mandarine“, wahrscheinlich bezogen auf die Farbe der Gewänder chinesischer Beamter.

Die Europäer namen die Frucht im 19. Jahrhundert mit. Heute wird die Frucht hauptsächlich in Italien, Spanien und der Türkei angebaut.

Clementine

Sie ist im Unterschied zu ihrer älteren Doppelgängerin eine Züchtung und eine Kreuzung zwischen Mandarine und Bitterorange (Pomeranze). Ihren Namen hat sie von dem Mönch Frère Clément der sie vor 100 Jahren in Algerien entdeckte.
Heute wird die kältetolerante Pflanze hauptsächlich in Südeuropa, Nordwestafrika und Florida angebaut.

Durch die Züchtung hat man erreicht, dass die Clementine über keine oder nur noch sehr wenige Kerne verfügt, was sie bei Verbrauchern sehr beliebt macht.

Clementine oder Mandarine
Unterschied Clementine und Mandarine.

Fruchtfleisch

Das Fruchtfleisch beider Früchte unterscheidet sich in der Farbintensität. Die Mandarine ist kräftig orange, die Clementine eher gelb-orange.

Schale

Hier gibt wirklich sichtbare Unterschiede. Während die Mandarine das Fruchtfleisch mit einer dünnen, feste Schale umschließt, ist die Schale der Mandarine fühlbar dicker. Das macht sie unempfindlicher gegen über Kälte und Druck, was für den Verkauf von Vorteil ist. So können Clementinen bis zum zwei Monate gelagert werden, Mandarinen dagegen maximal zwei Wochen.

Fruchtteile

Hier zeigt sich, wenn einmal geöffnet, wohl der deutlichste Unterschied. Haben Mandarinen immer genau 9 Fruchtteile, variiert die Anzahl der Segmente bei der Clementine zwischen 8 und 12 Fruchtteilen. Erwischt man eine Frucht mit genau 9 Fruchtteilen, so muss man dann noch weitere Unterscheidungsmerkmale heranziehen, um daran festzumachen um welche der beiden Früchte es sich letztlich handelt.

Geschmack

Beide Früchte haben einen fruchtig, süßen Geschmack. Durch die kleinen Poren in der Schale versprühen sie ihrentypischen, wohlriechenden Aromen. Geschmacklich ist die Mandarine tatsächlich jedoch intensiver, wenn auch leicht säuerlich. Bei der Züchtung der Clementine wurde wahrscheinlich auch Wert darauf gelegt, dass sie besonders süß schmecken sollen.

 

Nährstoffvergleich

Beide Früchte sind hervorragende Vitamin- und Vitalstofflieferanten. Der Vitamin-C-Gehalt der Mandarine (30 µ/100 g) ist etwas niedriger als der bei der Clementine
(46 µg/100 g). Letztere enthalten auch mehr Folsäure, sind süßer und haben weniger Säure. Das erklärt wahrscheinlich auch ihre große Beliebtheit.

 

Einkaufstipp

Wer wissen möchte mit welcher Frucht er es zu tun hat schaut am einfachsten auf das Etikett. Frische früchte haben eine feste Schale, die sich direkt am Fruchtfleisch befindet. Schwere Früchte enthalten mehr Saft als leichte, die könnten auch schon eingetrocknet sein. Grüne Stellen an der Schale sprechen nicht für unreife Früchte. Denn erst wenn die Nächte im Anbaugebiet kälter werden, wechselt die Farbe von Grün zu Orange. Für eine bessere Optik werden viele Früchte in klimatisierten Hallen bearbeitet. Zu früh geerntete Mandarinen reifen übrigens nicht mehr nach und bleiben sauer.

Haltbarmachung

Oft werden die Früchte nach der Ernte mit fäulnishemmenden Mitteln behandelt. Dies muss für den Verbraucher auch ersichtlich sein. Begriffe wie “konserviert” oder “mit Konservierungsstoff” weisen deutlich darauf hin. Früchte aus Bio-Anbau dürfen übrigens nicht behandelt werden.

Verzehrhinweis

Vor dem Schälen sollten Zitrusfrüchte grundsätzlich in warmem Wasser gewaschen werden und anschließend gut abgerieben werden. Es ist zu empfehlen, dass man sich nach dem Schälen noch einmal die Hände wäscht.

Man sollte übrigens darauf achten nicht über längere Zeit Clementinen zu essen, da sie Harnwegsentzündungen hervorrufen können.

Bei Mandarinen sind diese Probleme nicht bekannt.

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Heike Freudenberger

Heike Freudenberger

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den besten Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”
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